Für einen Abend bzw. eine Stunde ins Saint Farah nach Berlin. Ich sitze an meinem liebsten Platz, am Tresen, direkt an d...

Published on January 25, 2026
Für einen Abend bzw. eine Stunde ins Saint Farah nach Berlin. Ich sitze an meinem liebsten Platz, am Tresen, direkt an der Küche und folge den Gerichten. Erst seit November hat Chefkoch Nadav Kundel gemeinsam mit seinem Cousin Gil Azrielant das nach seiner Großmutter benannte Restaurant eröffnet. Eine Hommage an ihre Gastfreundschaft in Tel Aviv und regelmäßige mittägliche Besuche. Und das gelingt hier in großer Lebendigkeit sehr gut. Köstlich mein Lauch-Kroketten-Einstieg, cremig gefüllt mit Béchamel, H‘Raime-Aioli, getoppt mit Bottarga, dazu Frische von Gurke mit Miso-Caesar-Dressing. Schon jetzt als Signature Dish vorgestellt, ist der gegrillte Mangold, gefüllt mit Lamm und Rind, begleitet von süß-saurem Rote Bete-Ketchup. Das einzige großmütterliche Gericht im Übrigen. Crudo von der Gelbschwanzmakrele mit grüner Salsa, für die die Reste des Mangolds genutzt werden. Sie versuchen hier alles zu verwenden. Herzhaft runden Miesmuscheln ab, wohlig dank Chinesischem Reiswein, pikantem Lao Gan Ma, Speck und Pita, in Butter gegrillt. Herrlich buttrig dementsprechend und die Muscheln wie in einem Bett aufgefangen. Süß verabschiedet mich eine S’More-Variante. Was für ein grandioser Start in mein monatliches Berlin-Menü! #tastehamburginberlin #saintfarahberlin